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Start Über mich

Zu meiner Person:

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wg-2002Genügend Spielraum zum Reisen ist für mich zu einem der wichtigsten Punkte in meinem Leben geworden.

Mein Name ist der gleiche, auch das Geburtsjahr, nur 200 Jahre später als das des großen Deutschen Dichters und Denkers Wolfgang Goethe. Eine hessische Zeitung schrieb einmal über meine Person: Der Name verpflichtet offensichtlich. Zwischen Wolfgang Goethe und dem gleichnamigen Dichterfürsten aus Frankfurt ziehen sich verblüffende Parallelen. Und wie dieser reist er gern was sich schon bis zum Rundfunk herumgesprochen hat.
Während für die meisten Menschen die schönsten Wochen des Jahres- der Urlaub- mit Erholung und Entspannung verbunden sind, nehme ich meistens Entbehrungen und Strapazen in Kauf. Dies entspricht natürlich nicht dem Sinn eines Urlaubes. Aber in diesem Sinn wollte ich noch nie Reisen und um die Ecke sollte auch kein Reisebus stehen. Land und Leute lernt man sowieso nur abseits der Touristenrouten kennen. Wobei auch ein Hauch Abenteuer nicht fehlen soll. Und laut Definition versteht man unter einem Abenteuer ein Ereignis, dessen Ausgang nur schwer voraus zu sagen ist. Diese Definition wurde mir erst am Ende meiner ersten Sahara Reise mit dem Motorrad richtig bewusst.
Aber das Positive an solchen Reisen: Man lernt sich selbst besser kennen. In unserer hochtechnisierten Welt, in der jeder Schritt gesichert gilt, in der wir meistens schon morgens sicher sind, was wir abends tun werden- in einer solch für mich eng gewordenen Welt gibt es nur noch wenige Möglichkeiten, die eigenen Fähigkeiten oder Grenzen zu testen und auszuloten.
Wie bei vielen Dingen im Leben, dürfte der Ursprung wohl schon in der Jugend zu suchen sein. Bei mir entwickelte sich eine Leidenschaft für Motorräder, die bis heute andauerte. Suchte ich in den siebziger Jahren die Herausforderung bei Moto-Cross Rennen, so entwickelte sich in den darauf folgenden Jahren eine Leidenschaft für Reisen. Abgesehen von den meisten europäischen Ländern, bereiste ich Südostasien, Teile Nordamerikas und natürlich Afrika. Und zwischendurch erfüllte ich mir noch meinen Jugendtraum, Amazonien zu bereisen. Eine Fahrt von über 1.800 Kilometern mit einem Flussschiff von der Mündung des Amazonas bis nach Manaus der Hauptstadt Amazoniens. Von dort weiter den Rio Negro aufwärts. Sicherlich taucht jetzt die Frage auf, dass solche Reisen doch einiges an Geld verschlingen? Dem kann ich nur entgegen halten: Begnügt man sich mit einem tausend Sterne Hotel, lebt man preiswerter als zu Hause. Wobei Australien und Nordamerika da etwas die Ausnahme bilden dürfte. Eher etwas für Traveller die mitteleuropäischen Verhältnissen am Nähesten sein wollen und viel Geld ausgeben können. Für mich kristallisierte sich ganz klar Afrika als der Kontinent mit dem größten Abenteuercharakter heraus. Mit Wüsten, Savannen und Urwald.
Im Herbst1999 verschiffte ich einen Geländewagen von Deutschland nach Dar Es Saalam in Tanzania. Fuhr mit diesem Fahrzeug über 11.000 Kilometer von Dar Es Saalam über Malawi, Sambia, Simbabwe und Südafrika nach Kapstadt mit Endziel Windhoek, Namibias Hautstadt. In Windhoek hat das Auto, wie auch ich mittlerweile, eine zweite Heimat gefunden. Von dort unternehme ich regelmäßig Reisen in Länder südlich des Äquators. Dazu organisiere ich Reisen für Afrika-Interessierte und denen die es noch werden wollen um die Schönheiten von Fauna, Flora und Ländern begeisterten, abseits der Touristenrouten, zugänglich zu machen. Viele Ex-Mitreisende sind mittlerweile ebenfalls befallen und sprechen schon von der „afrikanischen Krankheit“, nachdem sie auf dem schwarzen Kontinent unterwegs waren.

In einer Radio Sendung wurden mir mal Fragen gestellt, die sich auf meine Person beziehen und die ich nicht unerwähnt lassen möchte:


  • Frage 1: Welche ist deine Lieblingsstadt ?

Kapstadt steht neben Rio de Janeiro vorn auf meiner Liste. Von der Lage her ist Rio de Janeiro ein Traum. Doch die Kriminalität ist mir ein Dorn im Auge. Luxusappartements hier, Elend da.

  • Frage 2: Was ist dein Lieblingsland ?

Namibia, Botswana und Simbabwe. Leider vermiest mir die politische Entwicklung in Simbabwe momentan etwas die Begeisterung.

  • Frage 3: Was schätzt du an Deutschland ?

Die Sicherheit und die Möglichkeiten die man in einem „zivilisiertem“ Land besitzt.

  • Frage 4: Und was stört dich am meisten ?

Die permanente Hektik.

  • Frage 5: Was waren die schlimmsten Erlebnisse in deinem Leben ?

Als ich in einem Sommermonat bei 70° Grad in der Sonne im größten Sandkasten der Welt, der Sahara mit einem Motorrad unterwegs war und in einen Sandsturm geriet. Zu allem Überfluss auch noch meinen Wassersack verlor.

  • Frage 6: Und die schönsten ?

Als mich eine algerische Militärpatrouille fand und mit Trinkwasser versorgte. Sonnenaufgang auf dem Assekrem im Hoggar-Gebirge im Süden Algeriens.

  • Frage 7: Was sind deine negativen Eigenschaften ?

Manchmal möchte ich zuviel auf einmal. Das kann dann auch mal in Egoismus umschlagen Na ja, und morgenmufflig kann ich auch sein.

  • Frage 8: Welche Sportarten begeistern dich ?

Meistens alles was Räder besitzt und von einem Motor angetrieben wird. Also Motorsport.

  • Frage 9: Was ist dein größter Traum ?

Eine Nord-Süd Durchquerung Afrikas. Scheiterte zum Einen bisher an Zeitmangel und zum Anderen daran, dass in meinen favorisierten Ländern immer irgendwo Bürgerkrieg herrschte.

  • Frage 10: Deine größte Wünsche fürs weitere Leben sind ?

An erster Stelle Gesundheit und zweitens schließe ich mich den Worten Hemingways an als er einmal sagte: Alles was ich mir wünsche ist wieder nach Afrika zurück zu kehren !

Aktualisiert ( Mittwoch, den 25. November 2009 um 12:23 Uhr )  
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