
So weit die Räder rollen:
Vom Atlantik bis an den Indischen Ozean. Quer durch den südlichen afrikanischen Kontinent. Ausgehend von Namibias Hauptstadt Windhoek bis in die Provinz Inhambane/Mocambique zum Indischen Ozean.
Also, auf nach Osten. 2.500 Kilometer liegen bei unserer Abfahrt aus Windhoek, unserem Ausgangspunkt, noch vor uns. Zunächst muss Botswana und Südafrika durchquert werden um letztlich unterhalb von Maputo, Mocambique`s Hauptstadt, einzureisen.
Im September/Oktober 2002 unternahmen wir erstmals eine Tour nach Mocambique und waren so begeistert von diesem Land und seinen Menschen, deren Fröhlichkeit so ansteckend ist.
Es ist das Gefühl der Gelassenheit die uns Mitteleuropäern oftmals fehlt. Eine Landschaft mit scheinbar ins Nichts führenden Pisten, und allem was sonst noch dazu gehört, so haben wir uns entschlossen auch im Jahr 2004 wieder eine Tour in dieses wunderschöne Land zu unternehmen.
Die von Palmen gesäumten Strände, am Indischen Ozean, zählen zu den schönsten auf der Südhalbkugel.
Engpässe in der Versorgung sind zwar stets vorhanden, dafür ist aber das Angebot an der Küste für Fisch Freaks unschlagbar und
lassen die Mängel in der Infrastruktur unwichtig erscheinen.
Natürlich genießt man nicht den Standard den namibische oder südafrikanische Campsits bieten, aber bei Afrika in Reinkultur kann man auch mal Abstriche machen.
Es macht doch den Reiz des ursprünglichen Afrikas aus.
Insgesamt legten wir ca. 6500 Kilometer zurück und benötigten über3200 Liter Benzin.
Die von Palmen gesäumten Strände, am Indischen Ozean, zählen zu den schönsten auf der Südhalbkugel.
Engpässe in der Versorgung sind zwar stets vorhanden, dafür ist aber das Angebot an der Küste für Fisch Freaks unschlagbar und lassen die Mängel in der Infrastruktur unwichtig erscheinen.
Natürlich genießt man nicht den Standard den namibische oder südafrikanische Campsits bieten, aber bei Afrika in Reinkultur kann man auch mal Abstriche machen.
Es macht doch den Reiz des ursprünglichen Afrikas aus.
Insgesamt legten wir ca. 6500 Kilometer zurück und benötigten über3200 Liter Benzin.
Die Pannen hielten sich bis auf einen Crash mit einem Überlandbus, der sehr zu meinem Ärger einen Blechschaden einbrachte, in Grenzen. Dafür zockte uns eine unerwartete Polizeikontrolle ab, der es nur ums Geld ging. Afrika eben.
Dazu die Unzulänglichkeiten. Aber machen die nicht den Reiz solcher Reisen aus ? Die Tage sind kurz in Afrika, zumindest was ihre zweite Hälfte angeht. Schon gegen 05:00 Uhr am Nachmittag verdunkelte sich der Strand zwischen den langen Schatten der Palmen während die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwindet.
Endlich, nach fast 5 Tagen erreichten wir die Grenzstation. Die Grenzformalitäten zogen sich mal wieder unendlich in die Länge. Was folgte war ein Spießrutenlauf bis wir genervt die Pässe mit den Eingestempelten Visas in den Händen hielten. Zum Glück folgte nur 50 Kilometer später der kleine Ort Moambane. Ein von meinem letzten Besuch bekanntes Gasthaus zog uns magisch an. Unglaublich, mitten zwischen all den Hütten ein solches Haus mit fast westlichen Annehmlichkeiten vorzufinden. Zu unser aller Freude wurde uns gestattet im Garten unser Camp zu errichten.
Quer durch das Land ging es in Richtung Küste. Den Moloch Maputo umfuhren wir großräumig. Und geprägt durch die traditionellen Lebensweisen der Menschen in Mocambique bekamen wir die ersten Einsichten in ein Land, das von langen Jahren des Bürgerkrieges noch gezeichnet ist. Die Offenheit der Menschen begeisterte jedoch jeden, auch als wir im Verlauf der weiteren Reise durch das Hinterland fuhren.
Zunächst galt es jedoch Kilometer zu machen um unseren Zielpunkt Inhambane und die in der Nähe befindliche Barra-Lodge zu erreichen.
3 Nächte waren dort angesagt und die waren auch bitter nötig. Einfach mal Relaxen und Nichtstun nach den vorangegangenen anstrengenden Tagen die Überwiegend aus fahren bestanden. Und Mocambiques Reichtum ist seine Küste.
Kilometerlange, vom Tourismus noch unberührte Sandstrände erwarteten uns als wir sichtlich geschafft die Barra Lodge erreichten. Die Fischer mit ihren Dhaus, in entspannter Atmosphäre.
Hier ist Mocambique für jedermann problemlos erlebbar. Immer Sonne. Aber, auch hier wird abends um 11:00 Uhr das Licht ausgedreht. Und schnell wird auch klar, dass das heutige, insbesondere ländliche Mocambique einiges an Afrika-Erfahrung abverlangt. Alltagsprobleme in Mocambique verlangen nun einmal Geduld, Verständnis, Risikobereitschaft und manch Lösungsvermögen das Afrika-Neulingen meistens nicht mitbringen. Schade, die Zeit verging so schnell und wir mussten Abschied nehmen vom Indischen Ozean.
Die Fahrt ging weiter ins Landesinnere wo uns die nächsten Tage eine Schlaglochpiste nach der Anderen erwartete. Mal wieder Härtetest für Mensch und Material.
Schließlich erreichten wir den Fluß Limpopo. Der Fluss machte vor 4 Jahren während einer Hochwasserkatastrophe weltweit Schlagzeilen.
Jetzt galt es für uns eine geeignete Furt zu finden um diesen Fluß zu durchqueren. Eine Alternative wie Brücke oder gar Fähre ist nicht vorhanden. Wir hatten Glück. Weder vorangegangene Regenfälle noch sonstige Unbilligkeiten behinderten unser Vorhaben. Ansonsten hätten wir ein Problem bekommen. Auch dieses meisterten wir und konnten so ungehindert in den nördlichsten Teil des Krüger Parks/Südafrika einreisen. Der Nördliche Teil des Krüger Parks ist der urigere Teil des über 100 Jahre alten Parks und eignet sich besser für Tierbeobachtungen. Leider fehlte uns mal wieder die Zeit, dazu sind die Park-Kosten auch nicht mehr das was sie mal waren.
So beschlossen wir nach Botswana und an den Okavango Fluß zu fahren. Endlich mal ein paar Tage und Nächte an einem Ort, was wir natürlich genossen. Eine Bootsfahrt auf dem Okavango rundete das Ganze ab, bevor wir die letzte Etappe nach Windhoek in Angriff nahmen.





