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Abenteuer Sahara - Durchquerung

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Abenteuer Sahara - Durchquerung
Mit dem Motorrad von Oase zu Oase


Da die Sahara das Traumziel vieler Enduro-Fahrer ist, wollte ich natürlich nicht zurück stehen. Wollte endlose Pisten fahren wo der Weg das Ziel ist. Und so reifte auch in mir eines Tages der Entschluß, zu einer Fahrt in die Sahara.
In den größten Sandkasten der Welt.
abenteuer-sahara_21Denn unumstritten hält bei den Enduro Fans die Sahara-Wüste als begehrtes Reiseziel die Spitze.
Immerhin genügen einige Wochen Urlaub für eine Tour durch, -oder in die Sahara.
Die Vielfältigkeit der Sahara, gepaart mit ständig neuen Eindrücken, dazu die Landschaft und letztlich noch das Fahrerlebnis schlechthin, zogen schon viele Reisefreaks in ihren Bann. Auch ich sollte davon nicht verschont bleiben.
Begonnen hatte das Abenteuer mit einer schlichten Anzeige in einer Reisezeitschrift: Suche Mitfahrer für eine gemeinsame Tour in die algerische Sahara.

Geplant ist eine Tour über mehrere tausend Kilometer. Ein Unterfangen was ich mir nicht allzu schwierig vorstellte. Jedenfalls zu dem Zeitpunkt noch nicht.

 

Schwieriger stellte ich es mir vor, einen geeigneten Partner zu finden. Und ich fand ihn. Einen Motorradfreak aus dem Schwarzwald.

 

Nachdem wir ein gemeinsames Wochenende verbrachten und feststellten, daß wir in etwa die gleiche Wellenlänge besaßen, stand der Tour nichts mehr im Weg.
abenteuer-sahara_20Leider kamen für uns nur die Monate Juni und Juli in Frage. Und jeder traf nun seine Vorbereitungen für sich allein, um notfalls autark zu sein. Der ärgste Fehler war aber, daß wir uns auf die Monate Juni und Juli festlegten. Fatal, wie sich später heraus stellen sollte. Zu dieser Zeit erreichen die Temperaturen in der Sahara Höchstwerte.
Aber zunächst konnte uns nichts abschrecken und wir planten folgende Route: Durch die Schweiz nach Marseille.
Von Marseille aus wollten wir mit dem Schiff nach Algier übersetzen. Die Einreiseschwierigkeiten sind angeblich geringer als über den Landweg, da ursprünglich geplant war über Spanien und Marokko nach Algerien einzureisen. Und über den Daumen gepeilt sollte die geplante Fahrtstrecke etwa 8.000 Kilometer betragen. Dies bedeutete nicht nur für mich, sondern auch für mein Motorrad einiges an Vorbereitung.

Eine Auswahl an Ersatzteilen mußte getroffen werden. Vor die Gepäcktaschen wurden Halterungen für Benzinkanister geschweißt. Um höheren Temperaturen gerecht zu werden, mußten sämtliche Öle gegen dickflüssigere ausgetauscht werden.
Und da auch mit Reparaturen zu rechnen war wurde das vorhandene Bordwerkzeug gegen einen kompletteren Satz ausgetauscht.
Denn neben der enormen Hitze dürfte der Sand eine der Hauptgefahren für das Motorrad sein.
Dann galt es abzuwägen zwischen notwendiger Vorsorge,- oder einer hoffnungslos überladenen Maschine.
Bei der Finanzierung der Reise war noch zu bedenken, daß der Ankauf algerischer Dinars in Deutschland wesentlich günstiger ist, allerdings darf keine Landeswährung eingeführt werden. Alle Wertgegenstände sind an der Grenze zu deklarieren, ein Zwangsumtausch wird erhoben und das erforderliche Visa mußte bei der algerischen Botschaft beantragt werden. Bei der Ausreise sollte die Abrechnung dann durch den Zoll erfolgen. Man konnte also Vorsorge und Risiko Abwegen.

 



 

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